Econ Megaphon Awards – Was ist neu?

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Wir verpassen unserem Wettbewerb DAS JAHR DER WERBUNG einen neuen Namen: ECON MEGAPHON AWARDS. Über die Hintergründe und neue Publikationen informiert Econ Verlagsleiter Jürgen Diessl ausführlich im Interview.

Wie hat sich der Wettbewerb in den letzten Jahren verändert?
JD: Wir haben in den vergangenen fünf Jahren vieles am Wettbewerb selbst verändert, sei es die Wettbewerbsstruktur oder auch das Bewertungsprozedere. Die Preisverleihung ist kleiner und feiner sowie kürzer und knackiger geworden. Und wir sind von einem festen auf ein jährlich neu zusammengesetztes Juryteam umgestiegen, in dem wir die wichtigen Entscheidergruppen an einen Tisch holen: Auftraggeber, Kreative und Medien. – Und da sind unserer Einladung wirklich viele hochkarätige Leute aus der Branche folgt. Am Jurytisch hatten wir u.a. den CMO of the Year, Hans-Christian Schwingen von der Telekom, Donata Hopfen von der BILD, Felix Pace seinerzeit noch bei Twitter, Kerstin Bustos Barros von Daimler, Kerstin Köder von freenet, Marc Wirbeleit von Facebook, Marita Wünsch von ebay, Thomas Hesse von MediaMarkt, Andrea Albrecht, Niels Alzen, Thomas Koch, Bernhard Fischer Appelt … ich könnte so weitermachen.
Solche Köpfe bereichern die Diskussion und bringen neue Impulse für Entscheidungsfindung und Bewertung.

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Ab Herbst geht die neue Webseite online, die die in den Wettbewerb aufgenommenen Arbeiten präsentiert – auch die der Econ Awards Unternehmenskommunikation!

Was gibt es Neues?
JD: Jetzt im Moment sind unsere Publikationen an der Reihe: Im Herbst schicken wir unsere neue Webseite an den Start, auf der wir die in den Wettbewerb aufgenommenen Arbeiten viel besser und umfangreicher präsentieren können. Dabei wird die Darstellung der daran beteiligten Agenturen und Kreativen eine große Rolle spielen. Über ausgezeichnete Arbeiten und Teams berichten zahlreiche Porträts in unserem Magazinteil. Wir wollen damit vor allem Auftraggebern ein hilfreiches Werkzeug zur Orientierung an die Hand geben.
Unser Jahrbuch in seiner bekannten Form wird abgelöst vom Econ Branchenvergleich. Das wird ein Bundle, bestehend aus vier in Marktsegmentgruppen unterteilten Büchern: Verbrauchs- und Gebrauchsgüter, Industrie und Handel, Dienstleistungen sowie Medien, Kommunikation, Gesellschaft und Recruiting. Die über unseren Wettbewerb kuratierten Arbeiten bilden wir darin im bewährten nach Branchen sortierten Vergleich ab.

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Löst das Jahrbuch ab: der mehrteilige Econ Branchenvergleich

Wir wollen uns nicht auf Bewertung und Auszeichnung allein beschränken, sondern der Teilnahme am Wettbewerb einen echten und länger nutzbaren Mehrwert mitgeben.

Was versprechen Sie sich davon?
JD: Natürlich ist unser Wettbewerb in erster Linie ein Leistungsvergleich und beantwortet die Frage: Wer sind die Besten? – und damit auch: Wen muss ich mir anschauen?
Wir wollen uns aber nicht auf Bewertung und Auszeichnung allein beschränken, sondern der Teilnahme am Wettbewerb einen echten und länger nutzbaren Mehrwert mitgeben: Sichtbarkeit. Wer macht was? Wer kann was?
Hier fühlen wir uns allen Teilnehmern gleichermaßen verpflichtet, egal ob diese die ersten Positionen unseres Rankings belegen, wie beispielsweise HEIMAT oder Serviceplan, oder sich weiter hinten platziert haben.

Warum Econ Branchenvergleich statt Jahrbuch?
JD: Mit dem Econ Branchenvergleich erhalten unsere Teilnehmer eine Publikation, die sich nicht nur gut im Regal macht, sondern mit der sich vor allem viel besser arbeiten lässt. Ein simples Beispiel: Wenn ich künftig nur den für mich relevanten Teil an potenzielle Kunden senden kann, und nicht mehr 600 Seiten wie vorher, dann erhöht das die Wahrnehmung und es reduziert den Kostenaufwand um einiges.
Für die Preisträger und die Besten der Branchen sind außerdem Individualisierungen der Cover vorgesehen, – auch das wird die Aufmerksamkeit der Empfänger erhöhen. Mit der neuen Publikation sind wir einfach flexibler, ohne auf eine hohe Qualität verzichten zu müssen. Bei dem großen Format werden wir aber weiterhin bleiben.

Warum der neue Name?
JD: „Das Jahr der Werbung“ und davor „Jahrbuch der Werbung“ sind sehr mit der Jahrbuchpublikation verwachsen. Dem ursprünglichen Gedanken, damit Werbung zu dokumentieren, entsagen wir uns natürlich nicht und schauen mit Genugtuung auf diese lange Geschichte zurück. – 1964 erschien der erste Band bei Econ! Nur ist es heute nicht mehr nur das, sondern viel mehr.
Gleich bei ihrem Antritt haben die damaligen Herausgeber Thomas Rempen, Anette Scholz und Peter Wippermann den Anstoß gegeben das „Jahrbuch der Werbung“ in „Das Jahr der Werbung“ umzubenennen. Diese Entscheidung war richtig – und ein deutliches Signal dafür, dass wir eben nicht einfach nur einmal im Jahr ein Buch publizieren und dass sich mehr ändern wird, als nur der Name. Außerdem: Seit 1993 vergeben wir das Megaphon als Trophäe an unsere Preisträger. Somit ist der neue Name ECON MEGAPHON AWARDS nur konsequent – und ehrlich gesagt finde ich: Er klingt einfach besser.

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